U17 spielte an der Fösse

Die Jugendlichen unterlagen Viktoria mit 44 zu 5.

Am Samstag haben wir mit einer U17-Mannschaft gegen Victoria gespielt. Das Spiel ging deutlich mit 44:5 verloren, obwohl sich unsere Jungs nach Kräften wehrten.

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Viktoria Linden – FC St. Pauli, U 17 am 10.5.2014

Die ungewöhnliche Altersklasse kam zustande, weil Victoria eher Spieler aus dem jüngeren U18-Jahrgang hat und  gefragt hatte, ob wir auch für ein U17-Spiel zur Verfügung stehen würden. So kam es, dass wir den Großteil unserer älteren U18-Spieler für das Spiel der 3.Mannschaft gegen den HSV am Sonntag abstellen konnten und trotzdem mit einem Team Richtung Hannover unterwegs waren.

Leider waren wir auf Grund zweier kurzfristiger Absagen am Ende nur 14 Spieler, sodass das Spiel mit nur einem Außen absolviert wurde.

Den Unterschied machte die schnelle Hannoveraner Hintermannschaft und -wieder einmal- die mangelnde Bereitschaft unseres Nachwuchses das Spiel bei widrigem Wetter in die gegnerische Hälfte zu verlegen. Beide Mannschaften hatten große Probleme, den Ball länger zu behaupten und so mehrere Phasen aneinander zu reihen. Da wir aber meistens in unserer Hälfte waren, passierten hier auch die Fehler und führten auf unserer Seite zu Gegenpunkten, während Victoria höchstens Raumverlust hinnehmen musste. Bezeichnenderweise fiel unser einziger Versuch nach einem langen Kick und 4 gewonnenen Offenen Gedrängen kurz vor dem gegnerischen Malfeld. Der Nachwuchs von Victoria spielte in dieser Hinsicht viel cleverer und schnürte unsere Jungs besonders in der zweiten Halbzeit in unserer 23 ein. Hierbei half es unseren Verteidigungsbemühungen wenig, dass dort nicht viel Gras war. So rutschten unsere Verteidiger doch das ein oder andere Mal an den wendigen Victorianern vorbei, unter Kicks her oder in Offenen aus.  Insgesamt merkte man unserem Team doch deutlich an, dass dies das erste Spiel des Jahres war, und dass wir zu selten in Mannschaftsstärke auf dem ganzen Feld trainieren, um die taktischen Möglichkeiten eines richtigen Rugbyspiels zu verstehen. Individuell kämpften alle, an den Kontaktpunkten waren wir auf Augenhöhe, in den Standards teilweise stark, aber als Mannschaft dem Gegner eben deutlich unterlegen.

Besonders gut spielte Jannis, der als Gedrängehalb einen sehr schweren Stand hatte, den Ball aber ein ums andere Mal nach vorne tragen konnte und im ganzen Spiel kein Tackling verpasste. Bei den Stürmern gefiel vor allem Morten. Er war sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung unser auffälligster Spieler.